Weihnachten, dieses große Schreckensfest über die Liebe und so. Schrecklich zwingend, da man auf jeden Fall um sich liebende Menschen haben muss und einem von jeder Ecke eingetrichtert wird, dass man purer Müll ist, sei man allein und/oder einsam. Schrecklich, weil man nicht nur viel Liebe bekommen, sondern auch noch geben muss...ich persönlich wurde ja mit relativ großer Verwandtschaft gesegnet, insofern weiß ich nicht, ob ich genug für alle da habe...ich weiß nicht mal, ob ich genug für mich habe, aber dazu später.
Wie an Weihnachten/Ostern/andere obligatorische Feiertage, bzw. Geburtstage - ich muss lieben, ansonsten stimmt mit mir etwas nicht. Alles andere als glücklich aussehen ist Grund genug, um sofort dutzendfach angeschmachtet zu werden. Also wird geliebt, teils erzwungen auf meinem Gesicht abzulesen, da meine nüchterne Liebe keiner mitbekommen kann. Man muss dicker auftragen und es als Leuchtschild präsentieren, die Liebe muss blenden.
Meine Familie liebt mich, ich weiß das. Ich mag komisch sein und vor allem durch die Depression wie ein fehlerhaftes Modell funktionieren, aber all diese Leute lieben mich einfach. Erwarten tun sie nichts, es ist bedingungslos und ich hab mich vermutlich einfach daran gewöhnt und bin ein undankbarer Wichser. Kein tolles Gefühl, Gefühle produzieren zu müssen. Da fragt man sich schon öfters, ob man selbst je geliebt hat. Einfach nur so, ohne auch nur das Geringste zu erwarten, kopflos, nur mit dem Herzen. Ich weiß es nicht.
Ich habe nie "Ich liebe dich" zu irgendjemand gesagt, verliebt war ich vermutlich drei Mal und das war immer so ein Lotto-Spiel. Erstes Los war jemand, der meine Annäherungsversuche öffentlich für die Mitklässler machte und mir besonders "tolle Zeiten" in der Mittelstufe bescherte. Die Nächste war rückblickend nur eine Hülle, die sich viel zu doof mit mir fühlte. Last but not least war DIE Frau, alles schien zu passen...im Endeffekt war uns aber klar, dass wir ausgerechnet als Paar nicht auskommen. Ich weiß wohl nicht, was Liebe von einem fremden Menschen ist. Ich mein ja, ich hatte mal hier und da Freunde und wenn die wirklich Bock haben, bleiben sie auch länger, aber so wirklich als Mensch lieben tu ich meine beste Freundin, die mit mir durch Himmel und Hölle gegangen ist und aus irgendeinem Grund noch da ist, obwohl sie all meine Schwachstellen kennt. Vielleicht ist das ja Liebe, who knows.
By the way: Ich date seit kurzer Zeit jemand und ich weiß nicht, ob ich genug Liebe entwickeln kann, ich habe gar Angst, große Angst. Wenn nicht die, erneut auf die Fresse zu fliegen, dann garantiert die, einfach nicht genug geben zu können, da ich nicht weiß wie das geht. Ich werde es aber versuchen, denn mehr kann ich nicht tun. Als Schlusswort lasse ich einfach folgendes Zitat stehen:
"Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen."
- Vincent van Gogh
(unter anderem inspiriert von @meerisch, denn hey, ich bin vielleicht ein mieser Penner, aber ich bin ein fairer mieser Penner)
Wie an Weihnachten/Ostern/andere obligatorische Feiertage, bzw. Geburtstage - ich muss lieben, ansonsten stimmt mit mir etwas nicht. Alles andere als glücklich aussehen ist Grund genug, um sofort dutzendfach angeschmachtet zu werden. Also wird geliebt, teils erzwungen auf meinem Gesicht abzulesen, da meine nüchterne Liebe keiner mitbekommen kann. Man muss dicker auftragen und es als Leuchtschild präsentieren, die Liebe muss blenden.
Meine Familie liebt mich, ich weiß das. Ich mag komisch sein und vor allem durch die Depression wie ein fehlerhaftes Modell funktionieren, aber all diese Leute lieben mich einfach. Erwarten tun sie nichts, es ist bedingungslos und ich hab mich vermutlich einfach daran gewöhnt und bin ein undankbarer Wichser. Kein tolles Gefühl, Gefühle produzieren zu müssen. Da fragt man sich schon öfters, ob man selbst je geliebt hat. Einfach nur so, ohne auch nur das Geringste zu erwarten, kopflos, nur mit dem Herzen. Ich weiß es nicht.
Ich habe nie "Ich liebe dich" zu irgendjemand gesagt, verliebt war ich vermutlich drei Mal und das war immer so ein Lotto-Spiel. Erstes Los war jemand, der meine Annäherungsversuche öffentlich für die Mitklässler machte und mir besonders "tolle Zeiten" in der Mittelstufe bescherte. Die Nächste war rückblickend nur eine Hülle, die sich viel zu doof mit mir fühlte. Last but not least war DIE Frau, alles schien zu passen...im Endeffekt war uns aber klar, dass wir ausgerechnet als Paar nicht auskommen. Ich weiß wohl nicht, was Liebe von einem fremden Menschen ist. Ich mein ja, ich hatte mal hier und da Freunde und wenn die wirklich Bock haben, bleiben sie auch länger, aber so wirklich als Mensch lieben tu ich meine beste Freundin, die mit mir durch Himmel und Hölle gegangen ist und aus irgendeinem Grund noch da ist, obwohl sie all meine Schwachstellen kennt. Vielleicht ist das ja Liebe, who knows.
By the way: Ich date seit kurzer Zeit jemand und ich weiß nicht, ob ich genug Liebe entwickeln kann, ich habe gar Angst, große Angst. Wenn nicht die, erneut auf die Fresse zu fliegen, dann garantiert die, einfach nicht genug geben zu können, da ich nicht weiß wie das geht. Ich werde es aber versuchen, denn mehr kann ich nicht tun. Als Schlusswort lasse ich einfach folgendes Zitat stehen:
"Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen."
- Vincent van Gogh
(unter anderem inspiriert von @meerisch, denn hey, ich bin vielleicht ein mieser Penner, aber ich bin ein fairer mieser Penner)