Da ein gewisser Jemand mich dazu gedrängt hat und ich mein Versprechen nicht brechen möchte (muss mich faulen Sack eh mal wieder zu nem Beitrag durchringen), gibt es nun ein neues Status-Update bezüglich meines Lebens. Selbst wenn ich nicht weiß was ich schreiben soll und es bereits nach Mitternacht ist.
Das Formale kommt wohl voran: Man hat sich durch einfaches Erscheinen, anständigen Einsatz und allgemeine Freundlichkeit erfolgreich zum angeblich besten Mann des Etablissements aufgeschwungen - dies die ersten paar Male zu hören war recht gut für das Ego, aber im Nachhinein wundert man sich schon, wie rückständig der eigene Job wohl ist. Es hilft auch nicht, dass da auch ein recht toxisches Klima herrscht, sodass Leute nie wirklich gern dort bleiben und auch noch übereinander herziehen hinter den jeweiligen Rücken. Einfach nicht sich selbst in den ganzen Sumpf reinziehen lassen und brav die Euronen verdienen.
Die Therapie geht langsam aber sicher voran. Es ist wirklich erfrischend, mit einem Erwachsenen auf einem Level über den eigenen psychischen Zustand zu reden und die Therapeutin scheint mich langsam in die richtige Richtung zu lenken, indem sie mich nicht zwangsweise ändert, aber bereits gelernte Fähigkeiten mit Situationen umzugehen teilweise auf andere Situationen zu übertragen. Zumindest nehme ich das bisher so raus. Ansonsten bleibt weiterhin erfolgreiches Ausblenden und Hineinfressen von negativem Zeug und gekonntes Rauslassen, wenn man niemand weh tun kann. Ob das objektiv als positiv zu bewerten ist sei mal dahingestellt, aber man muss erst gehen können bevor man laufen kann.
Privatleben ist ein recht interessanter Aspekt. Im letzten Monat hab ich ganze 4 (!) komplett verschiedene Frauen absolut unabhängig voneinander kennengelernt und eine hat sich bereits als Freundin etabliert...naja, wir stehen da noch am Anfang einer Freundschaft, aber bisher ist es großartig und ich versuche jeden Moment davon zu genießen. Selbst wenn es nur am Telefon sein kann dank einer guten Entfernung zwischeneinander. Die restlichen drei geben mir noch Rätsel auf, was sie mit und von mir wollen; ich nehm es einfach als eine Art Abenteuer hin (ich sei verflucht, wenn ich mir drei Trilliarden mehr Gedanken machen muss als sonst schon und hey, manchmal muss man Sachen auf sich zukommen lassen). Männertechnisch gibt es da auch jemand, der sich als möglicher künftiger Kontakt anbietet, aber aus welchem Grund auch immer scheine ich besonders Frauen anzuziehen und das hab ich wohl viel, viel arroganter formuliert als es eigentlich wirklich ist. Achja, hab noch einen alten Geist aus der Vergangenheit vergessen, der nun auch hin und wieder zurück in mein Leben drängt und so hin und wieder für etwas Chaos im Kopf sorgt. Hey, besser Chaos im Kopf als dort und im Herzen; das letztere ist ja glücklicherweise erstarrt.
Warum erwähne ich im Titel was vom "üblichen Herbst-Blues" ? Herbst ist meine zweitliebste Jahreszeit nach dem Winter und das normalerweise wegen all den bunten Blättern und einer irgendwie recht romantischen Melancholie. Es ist nicht verwerflich nachdenklich, nicht allzu fröhlich oder sonst wie nicht "gewöhnlich-unbeschwert" wie der Rest zu sein - der allgemeine Blues darf gepflegt durchs Land grassieren. Dabei fällt mir noch meine neue Chance an der Uni ein, was wieder viel Lernen und noch viel schlimmer, viele neue Leute bedeutet. Darf auch nicht die Arbeit dabei vergessen, die hier und da an den Nerven zehren kann. Achja, die emotionale Instabilität gehörte ja auch noch dazu. Stimmt, trotz aller möglichen Chancen sehe ich vor allem mögliche Fehler und weitere Niederlagen. Hoffentlich kann mich der Herbst vom Gegenteil überzeugen.
Das Formale kommt wohl voran: Man hat sich durch einfaches Erscheinen, anständigen Einsatz und allgemeine Freundlichkeit erfolgreich zum angeblich besten Mann des Etablissements aufgeschwungen - dies die ersten paar Male zu hören war recht gut für das Ego, aber im Nachhinein wundert man sich schon, wie rückständig der eigene Job wohl ist. Es hilft auch nicht, dass da auch ein recht toxisches Klima herrscht, sodass Leute nie wirklich gern dort bleiben und auch noch übereinander herziehen hinter den jeweiligen Rücken. Einfach nicht sich selbst in den ganzen Sumpf reinziehen lassen und brav die Euronen verdienen.
Die Therapie geht langsam aber sicher voran. Es ist wirklich erfrischend, mit einem Erwachsenen auf einem Level über den eigenen psychischen Zustand zu reden und die Therapeutin scheint mich langsam in die richtige Richtung zu lenken, indem sie mich nicht zwangsweise ändert, aber bereits gelernte Fähigkeiten mit Situationen umzugehen teilweise auf andere Situationen zu übertragen. Zumindest nehme ich das bisher so raus. Ansonsten bleibt weiterhin erfolgreiches Ausblenden und Hineinfressen von negativem Zeug und gekonntes Rauslassen, wenn man niemand weh tun kann. Ob das objektiv als positiv zu bewerten ist sei mal dahingestellt, aber man muss erst gehen können bevor man laufen kann.
Privatleben ist ein recht interessanter Aspekt. Im letzten Monat hab ich ganze 4 (!) komplett verschiedene Frauen absolut unabhängig voneinander kennengelernt und eine hat sich bereits als Freundin etabliert...naja, wir stehen da noch am Anfang einer Freundschaft, aber bisher ist es großartig und ich versuche jeden Moment davon zu genießen. Selbst wenn es nur am Telefon sein kann dank einer guten Entfernung zwischeneinander. Die restlichen drei geben mir noch Rätsel auf, was sie mit und von mir wollen; ich nehm es einfach als eine Art Abenteuer hin (ich sei verflucht, wenn ich mir drei Trilliarden mehr Gedanken machen muss als sonst schon und hey, manchmal muss man Sachen auf sich zukommen lassen). Männertechnisch gibt es da auch jemand, der sich als möglicher künftiger Kontakt anbietet, aber aus welchem Grund auch immer scheine ich besonders Frauen anzuziehen und das hab ich wohl viel, viel arroganter formuliert als es eigentlich wirklich ist. Achja, hab noch einen alten Geist aus der Vergangenheit vergessen, der nun auch hin und wieder zurück in mein Leben drängt und so hin und wieder für etwas Chaos im Kopf sorgt. Hey, besser Chaos im Kopf als dort und im Herzen; das letztere ist ja glücklicherweise erstarrt.
Warum erwähne ich im Titel was vom "üblichen Herbst-Blues" ? Herbst ist meine zweitliebste Jahreszeit nach dem Winter und das normalerweise wegen all den bunten Blättern und einer irgendwie recht romantischen Melancholie. Es ist nicht verwerflich nachdenklich, nicht allzu fröhlich oder sonst wie nicht "gewöhnlich-unbeschwert" wie der Rest zu sein - der allgemeine Blues darf gepflegt durchs Land grassieren. Dabei fällt mir noch meine neue Chance an der Uni ein, was wieder viel Lernen und noch viel schlimmer, viele neue Leute bedeutet. Darf auch nicht die Arbeit dabei vergessen, die hier und da an den Nerven zehren kann. Achja, die emotionale Instabilität gehörte ja auch noch dazu. Stimmt, trotz aller möglichen Chancen sehe ich vor allem mögliche Fehler und weitere Niederlagen. Hoffentlich kann mich der Herbst vom Gegenteil überzeugen.