Da ich mich wieder bei diesem Blog fangen will (und wohl gerade die richtigen Worte im Kopf habe), mache ich hier mal einen kleinen persönlichen Jahresrückblick von meinem 2014 und warum ich versuche, jeglichen Fick auf ein gutes 2015 zu geben.
Januar war schon mal ein solider Anfang, denn dann begann die Entfernung von jemand, den ich mal beste Freundin nannte. Fuck yeah, gib mir all die Probleme von dir, all deine kaputten Beziehungen, all deine Familienscheiße und ja, lass mich dir auch Zeug ausgeben - aber wehe ich komme mit meinem Depressionsmist...naja, im Januar war es noch angespannt, offiziell hat sie den Kontakt erst im Frühling abgebrochen. Ich war zu bitter geworden, gut zum Zuhören, aber kann nicht gerade mit den allertollsten Erfolgserlebnissen prahlen. Nutzloser und wertloser Abfall. Whatever.
Februar. Ein Mädel kommt in mein Leben, sie kannte ich noch vom Gymnasium und wir hatten eine etwas komplizierte Vergangenheit. Mir egal, ich war zu naiv, gab zweite Chance. Dann plötzlich auch kompletter Kontaktabbruch. Warum ? Darum. Das ist die Antwort, die ich auf so vieles in diesem Jahr anwenden könnte. Aber hey, ich war mal wieder ein guter und verständnisvoller Zuhörer, wenigstens scheine ich dafür gut zu sein. Gut, damit man mit mir kurz spielt und hinterher wegwerfen kann.
Der Frühling wurde kaum besser, denn ab da verlor ich nicht nur die angeblich beste Freundin, sondern auch den besten Freund. Ich war allein. Ich irrte in meinem Kopf herum. Alles finster, stockdunkel und kalt. Allein. Einsam. Ich denke wieder öfters daran, einen Schlussstrich zu ziehen, diesmal für das Leben.
Sommer. Wieder eine kurze Bekanntschaft. Wieder ist alles scheinbar OK, doch dann wieder Flucht per Kontaktabbruch. Ich stelle dumme Fragen, auf die ich keine Antworten bekomme. Mein Selbstbewusstein ist Limbo-Weltmeister und auch sonst bin verloren. Verloren in der Welt, verloren unter Menschen, verloren mit mir selbst. Ich will mich und andere langsam nicht mehr. Stehe vor einer Ziegelsteinmauer voller Fragen, deren Antworten ich nicht kenne oder einfach nicht verstehe. Es fehlt nicht viel bis zum Schluss.
August. Ich bekomme Besuch von einer guten Freundin vom anderen Ende Deutschlands. Es ist wie beim Ertrinken und man schnappt endlich frische Luft. Sie ist einfach nur eine Freundin und behandelt mich wie einen Menschen. Irgendwie holt sie mich ganz alleine aus mir raus, sie zeigt mir, was Freundschaft ist. So reale. So wie ich sie bisher nur in unzähligen Filmen und Serien kenne, nie im Leben. Ich kann den Wert dieser halben Woche nicht in passenden Worten aufwiegen, außer: Es ist vermutlich die beste halbe Woche meines Lebens. Als sie wieder wegfährt, zieht sich alles in mir zusammen. Es liegt Endgültigkeit in der Luft. Na danke schön Erfahrung.
Herbst. Ich kann langsam nicht mehr. Immer öfter Zusammenbrüche und Kopfschmerzen. Meine Depression treibt mich immer öfter in die Ecke, aus der ich nicht entkommen kann. All die wirklich schlimmen Gedanken kommen wieder öfter vor. Nach meinem Geburtstag ziehe ich die absolute Notbremse und trete einen Neuanfang an. Bald soll meine Therapie beginnen, vielleicht wird es dann besser. Ich lerne ein paar neue Leute kennen und muss bisher nicht mit negativen Konsequenzen rechnen. Auch so eine Erfahrungs-Sache.
Dezember: Ein Mädel kommt in mein Leben. So ungefähr mein Typ schätze ich, nur sehr still, aber fuck, ich regel das schon. Trotz so ziemlichen allen offensichtlichen Sympathiezeichen und einen Steinwurf von einer ernsthaften Beziehung entfernt, huscht sie wieder raus aus meinem Leben, aber das erfahre ich erst Anfang Januar im nächsten Jahr. Dezember darf ich noch hoffen und gut drauf sein, wenn man mich drauf anspricht. Ich muss Jobs hinterherlaufen, denn...genau, darum. Einfach nur darum. Ist eh die beste Antwort auf so ziemlich alles in diesem Jahr.
Was erhoffe ich mir vom Rest-2015 nach etwas mehr als 11 Tagen ? Endlich mal Freundschaften, bei denen ich mir sicher sein kann, dass diese auch wirklich Freundschaften sind ? Dass ich das, was meine jetztige beste Freundin für mich tat, irgendwie zurückgeben kann, so vielleicht mal ne Million oder lieber doch ne Trilliarde ? Mal wieder blind ein Mädel in mein Leben treten lassen, ihr mal einen oder zwei gute Abende schenken und dann kann sie sich doch wieder sicher sein, dass sie an so jemand wie mir niemals auch nur ansatzweise interessiert sein wird ?
Es ist lächerlich, aber ich will mal Stabilität und Normalität im Leben. Kein Bullshit, der mich wieder an meine Grenzen treibt. Das mit der Therapie durchziehen, um zu verstehen, warum ich andere nicht verstehe. Will ich glücklich werden ? Es muss nicht gleich die Hollywood-Version sein, die örtliche Theater-Vorführung-Variante reicht mir persönlich auch schon. So fürs Erste.
Januar war schon mal ein solider Anfang, denn dann begann die Entfernung von jemand, den ich mal beste Freundin nannte. Fuck yeah, gib mir all die Probleme von dir, all deine kaputten Beziehungen, all deine Familienscheiße und ja, lass mich dir auch Zeug ausgeben - aber wehe ich komme mit meinem Depressionsmist...naja, im Januar war es noch angespannt, offiziell hat sie den Kontakt erst im Frühling abgebrochen. Ich war zu bitter geworden, gut zum Zuhören, aber kann nicht gerade mit den allertollsten Erfolgserlebnissen prahlen. Nutzloser und wertloser Abfall. Whatever.
Februar. Ein Mädel kommt in mein Leben, sie kannte ich noch vom Gymnasium und wir hatten eine etwas komplizierte Vergangenheit. Mir egal, ich war zu naiv, gab zweite Chance. Dann plötzlich auch kompletter Kontaktabbruch. Warum ? Darum. Das ist die Antwort, die ich auf so vieles in diesem Jahr anwenden könnte. Aber hey, ich war mal wieder ein guter und verständnisvoller Zuhörer, wenigstens scheine ich dafür gut zu sein. Gut, damit man mit mir kurz spielt und hinterher wegwerfen kann.
Der Frühling wurde kaum besser, denn ab da verlor ich nicht nur die angeblich beste Freundin, sondern auch den besten Freund. Ich war allein. Ich irrte in meinem Kopf herum. Alles finster, stockdunkel und kalt. Allein. Einsam. Ich denke wieder öfters daran, einen Schlussstrich zu ziehen, diesmal für das Leben.
Sommer. Wieder eine kurze Bekanntschaft. Wieder ist alles scheinbar OK, doch dann wieder Flucht per Kontaktabbruch. Ich stelle dumme Fragen, auf die ich keine Antworten bekomme. Mein Selbstbewusstein ist Limbo-Weltmeister und auch sonst bin verloren. Verloren in der Welt, verloren unter Menschen, verloren mit mir selbst. Ich will mich und andere langsam nicht mehr. Stehe vor einer Ziegelsteinmauer voller Fragen, deren Antworten ich nicht kenne oder einfach nicht verstehe. Es fehlt nicht viel bis zum Schluss.
August. Ich bekomme Besuch von einer guten Freundin vom anderen Ende Deutschlands. Es ist wie beim Ertrinken und man schnappt endlich frische Luft. Sie ist einfach nur eine Freundin und behandelt mich wie einen Menschen. Irgendwie holt sie mich ganz alleine aus mir raus, sie zeigt mir, was Freundschaft ist. So reale. So wie ich sie bisher nur in unzähligen Filmen und Serien kenne, nie im Leben. Ich kann den Wert dieser halben Woche nicht in passenden Worten aufwiegen, außer: Es ist vermutlich die beste halbe Woche meines Lebens. Als sie wieder wegfährt, zieht sich alles in mir zusammen. Es liegt Endgültigkeit in der Luft. Na danke schön Erfahrung.
Herbst. Ich kann langsam nicht mehr. Immer öfter Zusammenbrüche und Kopfschmerzen. Meine Depression treibt mich immer öfter in die Ecke, aus der ich nicht entkommen kann. All die wirklich schlimmen Gedanken kommen wieder öfter vor. Nach meinem Geburtstag ziehe ich die absolute Notbremse und trete einen Neuanfang an. Bald soll meine Therapie beginnen, vielleicht wird es dann besser. Ich lerne ein paar neue Leute kennen und muss bisher nicht mit negativen Konsequenzen rechnen. Auch so eine Erfahrungs-Sache.
Dezember: Ein Mädel kommt in mein Leben. So ungefähr mein Typ schätze ich, nur sehr still, aber fuck, ich regel das schon. Trotz so ziemlichen allen offensichtlichen Sympathiezeichen und einen Steinwurf von einer ernsthaften Beziehung entfernt, huscht sie wieder raus aus meinem Leben, aber das erfahre ich erst Anfang Januar im nächsten Jahr. Dezember darf ich noch hoffen und gut drauf sein, wenn man mich drauf anspricht. Ich muss Jobs hinterherlaufen, denn...genau, darum. Einfach nur darum. Ist eh die beste Antwort auf so ziemlich alles in diesem Jahr.
Was erhoffe ich mir vom Rest-2015 nach etwas mehr als 11 Tagen ? Endlich mal Freundschaften, bei denen ich mir sicher sein kann, dass diese auch wirklich Freundschaften sind ? Dass ich das, was meine jetztige beste Freundin für mich tat, irgendwie zurückgeben kann, so vielleicht mal ne Million oder lieber doch ne Trilliarde ? Mal wieder blind ein Mädel in mein Leben treten lassen, ihr mal einen oder zwei gute Abende schenken und dann kann sie sich doch wieder sicher sein, dass sie an so jemand wie mir niemals auch nur ansatzweise interessiert sein wird ?
Es ist lächerlich, aber ich will mal Stabilität und Normalität im Leben. Kein Bullshit, der mich wieder an meine Grenzen treibt. Das mit der Therapie durchziehen, um zu verstehen, warum ich andere nicht verstehe. Will ich glücklich werden ? Es muss nicht gleich die Hollywood-Version sein, die örtliche Theater-Vorführung-Variante reicht mir persönlich auch schon. So fürs Erste.
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