Jau, da bin ich wieder. Am Ende meiner Gruppentherapie angelangt (darüber nächste Woche) und am Anfang meiner Einzelsitzungen plus Unistress plus Privatlebenstress plus generell Stress - wenn ich gerade Menschen ertrage und diese mich, dann ist das immer eine wahnsinnig irre Sache. Besonders viel denke ich dabei aber vor allem an die Mitmenschen, die mich "Freund" nennen. Jetzt nicht Freund im Sinne von Pultnachbar, Labornachbar oder sonst jemand, der mal eben aushilft - tatsächlich Leute, die meinen, Kontakt mit mir wäre wünschenswert und gemeinsame Zeit wäre irgendwo wertvoll. So ein Gedankengang hat mich schon eine sehr lange Zeit fasziniert.
Ich denke ich bin da nicht sonderlich originell, wenn ich sage, dass Depressionen scheiße sind. Rein oberflächlich und so. Aber in all den Jahren hab ich mir auch immer nicht nur gedacht, wie scheiße es mir geht, sondern den mir nahestehenden Leuten. Am besten wäre es vermutlich jemand von diesen nahestehenden Leuten diesen Beitrag schreiben zu lassen, aber es gibt da eh nur eine Freundin, die darüber am längsten weiß und die ich mir auch als Paradebeispiel nehmen werde.
Fast 3 Jahre alt ist diese Freundschaft, plus minus paar Monate. Sie wusste es nahezu von Anfang an...und blieb. Trotz der Entfernung, trotz verschiedener Weltsichten, trotz aller Gemütszustände...sie blieb. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie sie das aushält oder ein anderer Freund beispielsweise. Könnte man am Anfang noch irgendwie sagen "Ja, ich weiß ja, dass du so und so sein kannst, aber das bist ja nicht wirklich du" ist es mittlerweile "business as usual". Dass das Gegenüber sich dran gewöhnt hat, dass ich keinerlei Pärchenscheiße von mir geben kann oder wie geil die Party von Freitagabend war oder wie toll alles doch ist im Allgemeinen. Keinerlei Positives und stattdessen nur trübe Gedankengänge, die ich mir kaum selber antun kann, geschweige denn Freunden.
Ist es eigentlich möglich, eine Freundschaft zu erhalten, wenn man selbst mittlerweile so bitter, depressiv, endtraurig und scheinbar unrettbar ist ? Die meisten meiner Bekannten/Freunde wissen gar nichts von der Depression oder kriegen diese gar nicht erst mit - was mach ich aber beispielsweise mit der Freundin, die schon immer darüber wusste und so langsam absolut nachvollziehbar keinen richtigen Nerv mehr dafür übrig hat, ihr Leben durch meine Beteiligung schwärzen zu lassen ?
Ich hatte ja mal jemand anders erwähnt, die sich Anfang letzten Jahres von mir loslöste, weil ich zu bitter geworden bin. Weil es so einfacher ist. Wir beide waren zusammen krank; sie physisch und ich psychisch. Es ging scheinbar. Nun steht mir aber gegenüber eine eigentlich gesunde Person, die in einer komplett anderen Welt als ich zu leben scheint. Einer Welt, die für mich stets unerreichbar blieb und dies auch wahrscheinlich weiterhin tun wird. Und vermutlich bin ich da nicht allein mit dieser Vermutung.
Am Ende möchte ich nur noch eins anmerken: Ich schätze Menschen, die sich Mühe mit mir geben. Wenn sie nicht versuchen zu verstehen, warum ich so denke wie ich denke, dann dass sie wenigstens ein Ohr für mich haben. Vielleicht nicht immer, wann ich es will oder brauche, aber sie sind dennoch da und gehen nicht weg, sie machen es sich nicht einfach. Das werde ich von meiner Seite aus ebenfalls nicht. Wenn nicht für mich, dann eben für sie alle. Insofern ein riesiges Danke an jeden, der sich mal eben die Zeit und Mühe gibt das zu hören, was er eigentlich nicht hören will - es aber tut, weil es dem anderen womöglich hilft, dass ihm mal jemand zuhört und für ihn da ist.
Ich denke ich bin da nicht sonderlich originell, wenn ich sage, dass Depressionen scheiße sind. Rein oberflächlich und so. Aber in all den Jahren hab ich mir auch immer nicht nur gedacht, wie scheiße es mir geht, sondern den mir nahestehenden Leuten. Am besten wäre es vermutlich jemand von diesen nahestehenden Leuten diesen Beitrag schreiben zu lassen, aber es gibt da eh nur eine Freundin, die darüber am längsten weiß und die ich mir auch als Paradebeispiel nehmen werde.
Fast 3 Jahre alt ist diese Freundschaft, plus minus paar Monate. Sie wusste es nahezu von Anfang an...und blieb. Trotz der Entfernung, trotz verschiedener Weltsichten, trotz aller Gemütszustände...sie blieb. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie sie das aushält oder ein anderer Freund beispielsweise. Könnte man am Anfang noch irgendwie sagen "Ja, ich weiß ja, dass du so und so sein kannst, aber das bist ja nicht wirklich du" ist es mittlerweile "business as usual". Dass das Gegenüber sich dran gewöhnt hat, dass ich keinerlei Pärchenscheiße von mir geben kann oder wie geil die Party von Freitagabend war oder wie toll alles doch ist im Allgemeinen. Keinerlei Positives und stattdessen nur trübe Gedankengänge, die ich mir kaum selber antun kann, geschweige denn Freunden.
Ist es eigentlich möglich, eine Freundschaft zu erhalten, wenn man selbst mittlerweile so bitter, depressiv, endtraurig und scheinbar unrettbar ist ? Die meisten meiner Bekannten/Freunde wissen gar nichts von der Depression oder kriegen diese gar nicht erst mit - was mach ich aber beispielsweise mit der Freundin, die schon immer darüber wusste und so langsam absolut nachvollziehbar keinen richtigen Nerv mehr dafür übrig hat, ihr Leben durch meine Beteiligung schwärzen zu lassen ?
Ich hatte ja mal jemand anders erwähnt, die sich Anfang letzten Jahres von mir loslöste, weil ich zu bitter geworden bin. Weil es so einfacher ist. Wir beide waren zusammen krank; sie physisch und ich psychisch. Es ging scheinbar. Nun steht mir aber gegenüber eine eigentlich gesunde Person, die in einer komplett anderen Welt als ich zu leben scheint. Einer Welt, die für mich stets unerreichbar blieb und dies auch wahrscheinlich weiterhin tun wird. Und vermutlich bin ich da nicht allein mit dieser Vermutung.
Am Ende möchte ich nur noch eins anmerken: Ich schätze Menschen, die sich Mühe mit mir geben. Wenn sie nicht versuchen zu verstehen, warum ich so denke wie ich denke, dann dass sie wenigstens ein Ohr für mich haben. Vielleicht nicht immer, wann ich es will oder brauche, aber sie sind dennoch da und gehen nicht weg, sie machen es sich nicht einfach. Das werde ich von meiner Seite aus ebenfalls nicht. Wenn nicht für mich, dann eben für sie alle. Insofern ein riesiges Danke an jeden, der sich mal eben die Zeit und Mühe gibt das zu hören, was er eigentlich nicht hören will - es aber tut, weil es dem anderen womöglich hilft, dass ihm mal jemand zuhört und für ihn da ist.
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