Mittwoch, 20. Januar 2016

Auf ein 2016...was auch immer das heißt

Bezüglich meines Lebens bin ich ja letztens recht schreibfaul geworden, liegt vielleicht auch daran, dass sich nicht allzu viel geändert hat.

Studium: Ziehe eisern mein "Einsamer Wolf"-Programm durch. Hab am Anfang noch Leuten Chancen gegeben, aber noch vor Weihnachten hab ich das eingesellt (Gott sei Dank). Seitdem sind alle Komillitonen um einen nur Schatten geworden, bestenfalls Gesichter und Körper...solange ich gegen sie stoße oder diese mich ansprechen wollen wegen Kleinigkeiten. Sonst ist die Uni ja auch nicht mehr als das Mittel zum Zweck - es wird nie mehr gemacht als muss und ich muss bereits jetzt Vorarbeit leisten, damit ich weiterlernen kann. Weiterhin nach Bedarf in zahlreiche Gebäude/Räume gehen und mitten unter Leuten sein, die einem einfach nichts bedeuten. Wo man sich so einsam fühlt wie nirgendwo sonst. Für mehrere Jahre.

Arbeit ist etwas besser...in der Hinsicht, dass es etwas Chemie mit den Kollegen gibt. Außerdem lenkt die Arbeit auch was ab von zahlreichen anderen schwarzen Gedanken im Kopf als nur der Sinnlosigkeit des eigenen Seins. Es hilft einem auch, nicht nur sich selbst, sondern auch noch den Rest zu bespaßen - nicht auf die Clown-Art, mehr der Alltags-Entertainer. Job führt zu Geld, Geld führt zur Zerstreuung.

Die Zerstreuung besteht aus Zocken und Filme gucken. Und eventuell was lesen, wird ja eh empfohlen für den Literatur-Kurs. Bei den ersten zwei Sachen werde ich assistiert von einer einzigen Person, mit der ich mehr oder weniger über alles reden kann - alles was über meiner persönlichen Dunkelzone liegt (so ziemlich der Ort, an dem alle Hoffnungen sterben und nur Dunkelheit regiert). Sie ist auch verantwortlich für spontanes Grinsen und/oder Ideen für meine Buchreihe. Und ich bin ihr unendlich dankbar für ihre Nähe zu mir.

Hab ich was zu 2015 zu sagen ? Ein recht turbulentes Jahr, das mir ein etwas längeres Hoch bescherte (so im Oktober), aber das nun zu einer recht kalten Art meinerseits führte. Wird etwas aus 2016 ? Es wird sicher ein gewisses Zocken geben (also jetzt nicht Spiele), aber das ganze Leben scheint ja kaum mehr zu sein als ein Spiel. Das man ernst nehmen muss. Zumindest zu einem gewissen Grad. Genug Bullshit geschrieben.

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