Jo ich bins wieder,
es ist nun etwas mehr als einen Monat in das neue, zweite Semester rein. 2. Semester an der Uni. Mein früheres Ich hätte nie gedacht, dass es mal schafft, soweit zu kommen, dass ich es wert bin...und doch bin ich hier, hab die Prüfungen gepackt, vor allem eine mit einer erstaunlich guten Bewertung und einem Kompliment, das immer noch im Inneren wiederhallt. Wie das nunmal so ist bei einem Jemand, der sowas nicht sehr oft (eigentlich nie) von Fremden hört. Es ist generell immer witzig, wenn man mit Erwachsenen besser klar kommt als mit Altersgenossen...andererseits bin ich ja dem Alter nach wohl auch schon erwachsen; naja fast.
Depression ist so eine Sache, jeder hat seine Auslegung wie und wo sie einen belastet. Und dieses Mal schreibe ich kurz ein paar Gedanken zu Siegen und Niederlagen und wie der stille Begleiter einen nie loslässt. Dieser Satz ergab keinen Sinn.
Dank meiner Familie (besonders meinen Eltern) hab ich schon früh kompetitiv zu denken gelernt - Wettbewerbsdenken sei aber nicht komplett negativ aufzufassen, man soll sich immer wieder steigern können. Man muss einfach nicht aufgeben und weitermachen, man selbst sein, gewinnen/weiterkommen und dennoch alles um einen mitnehmen - kann ich aber nicht. Ich sehe keinerlei Interesse darin, mit meinen Altersgenossen in der Uni zu interagieren, fühle mich durch sie zurückgehalten/genervt/isoliert und arbeite am besten allein, für sich - mit einer Blase um mich herum und keiner darf rein. Ich bin einsam mit meinen dunklen Gedanken und darf mich allein zerfressen und nach fast 15 Jahren kann ich nicht anders als mich daran zu ergötzen, dass es mich fertig macht. Dass mein Verstand langsam immer mehr entgleitet. Dass ich an manchen Tagen/in manchen Momenten meinem eigenen Wahnsinn in die hässliche Fratze starre und ihn nicht mehr so fürchte wie früher.
Ich mag universitätstechnisch gewinnen, da ich genau das gebe, was von mir verlangt wird, manchmal sogar mehr. Auf der Arbeit gebe ich auch das Nötigste. Aber menschlich bin ich am Verlieren und das nimmt mich viel mehr mit. Keine Rolle reicht für die Menschen aus; der Tankstellenwart sagte heute spät nachts zu mir, dass Menschen "sehr seltsam" sind. Sind sie. Man kann nicht echt sein mit den Menschen, ich verstehe sie nicht mehr. Das Kranke ist nicht, dass ich sie nicht mehr verstehen/erreichen kann, sondern dass ich mir nicht sicher ist, ob ich es überhaupt noch will. Und das könnte meine größte Niederlage sein. Was mich aber auf diesen zweifelhaften und psychologisch fragwürdigen Weg gebracht hat...wird im Detail in einem anderen Blogpost vorkommen.
Danke fürs Lesen.
es ist nun etwas mehr als einen Monat in das neue, zweite Semester rein. 2. Semester an der Uni. Mein früheres Ich hätte nie gedacht, dass es mal schafft, soweit zu kommen, dass ich es wert bin...und doch bin ich hier, hab die Prüfungen gepackt, vor allem eine mit einer erstaunlich guten Bewertung und einem Kompliment, das immer noch im Inneren wiederhallt. Wie das nunmal so ist bei einem Jemand, der sowas nicht sehr oft (eigentlich nie) von Fremden hört. Es ist generell immer witzig, wenn man mit Erwachsenen besser klar kommt als mit Altersgenossen...andererseits bin ich ja dem Alter nach wohl auch schon erwachsen; naja fast.
Depression ist so eine Sache, jeder hat seine Auslegung wie und wo sie einen belastet. Und dieses Mal schreibe ich kurz ein paar Gedanken zu Siegen und Niederlagen und wie der stille Begleiter einen nie loslässt. Dieser Satz ergab keinen Sinn.
Dank meiner Familie (besonders meinen Eltern) hab ich schon früh kompetitiv zu denken gelernt - Wettbewerbsdenken sei aber nicht komplett negativ aufzufassen, man soll sich immer wieder steigern können. Man muss einfach nicht aufgeben und weitermachen, man selbst sein, gewinnen/weiterkommen und dennoch alles um einen mitnehmen - kann ich aber nicht. Ich sehe keinerlei Interesse darin, mit meinen Altersgenossen in der Uni zu interagieren, fühle mich durch sie zurückgehalten/genervt/isoliert und arbeite am besten allein, für sich - mit einer Blase um mich herum und keiner darf rein. Ich bin einsam mit meinen dunklen Gedanken und darf mich allein zerfressen und nach fast 15 Jahren kann ich nicht anders als mich daran zu ergötzen, dass es mich fertig macht. Dass mein Verstand langsam immer mehr entgleitet. Dass ich an manchen Tagen/in manchen Momenten meinem eigenen Wahnsinn in die hässliche Fratze starre und ihn nicht mehr so fürchte wie früher.
Ich mag universitätstechnisch gewinnen, da ich genau das gebe, was von mir verlangt wird, manchmal sogar mehr. Auf der Arbeit gebe ich auch das Nötigste. Aber menschlich bin ich am Verlieren und das nimmt mich viel mehr mit. Keine Rolle reicht für die Menschen aus; der Tankstellenwart sagte heute spät nachts zu mir, dass Menschen "sehr seltsam" sind. Sind sie. Man kann nicht echt sein mit den Menschen, ich verstehe sie nicht mehr. Das Kranke ist nicht, dass ich sie nicht mehr verstehen/erreichen kann, sondern dass ich mir nicht sicher ist, ob ich es überhaupt noch will. Und das könnte meine größte Niederlage sein. Was mich aber auf diesen zweifelhaften und psychologisch fragwürdigen Weg gebracht hat...wird im Detail in einem anderen Blogpost vorkommen.
Danke fürs Lesen.
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